Erarbeitung einer Me... Forschungsprojekte Entwurf und Realisie...

Studienarbeit

Traceability im Rahmen eines inkrementellen V-Modell basierten Software-Entwicklungsprozess

 

Zusammenfassung

In der heutigen Zeit ist ein stetiger Anstieg der Anzahl großer Softwareprojekte zu verzeichnen. Damit einhergehend steigen die Anforderungen an den Softwareentwicklungsprozess und das Projektmanagement, das sich mit einer zunehmend großen Zahl von Kundenanforderungen konfrontiert sieht. Oftmals werden außerdem möglichst kurze Entwicklungszeiten verlangt. In diesem Zusammenhang sind für diese Arbeit vor allem die folgenden beiden Teilprobleme relevant:

Dem ersten Problem wird durch die Einführung eines inkrementellen, nebenläufigen und auf dem V-Modell basiertem Softwareentwicklungsprozess begegnet. Eines seiner charakteristischen Merkmale ist die parallele Entwicklung des Produkts in Ausbaustufen.
Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf dem zweiten Teilproblem. Aufgrund der hohen Anzahl an Projektartefakten wird es zunehmend schwieriger festzustellen, welche Artefakte an der Realisierung einer Anforderung beteiligt sind.
In dem soeben beschriebenen Kontext widmet sich diese Arbeit der Umsetzung der bekannten Vision, eine Kundenanforderung durch den gesamten Softwareentwicklungsprozess verfolgen zu können. Dies soll durch das Einbringen von zusätzlicher Information, so genannter Trace Information, z.B. in Form von Beziehungen zwischen Projektartefakten, erreicht werden.
Im ersten Schritt wird hierfür ein werkzeugunabhängiges Datenmodell erstellt, das die in den verschiedenen Phasen des Softwareentwicklungsprozesses entstehenden Artefakte zueinander in Beziehung setzt.
Im zweiten Schritt wird eine am Markt befindliche Werkzeugumgebung untersucht, um festzustellen, in wieweit diese in der Lage ist das werkzeugunabhängige Datenmodell umzusetzen. Die Wahl fiel hierbei auf die IBM Rational Suite®. Dabei handelt es sich um eine CASE-Plattform, die den Anspruch erhebt, die Bedürfnisse des gesamten Produktlebenszyklus einer Software abdecken zu können.

Betreuer: Prof. Dr. Detlef Kips

In Kooperation mit: develop group