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Diplomarbeit

Modellierung von Softwareentwicklungsprozessen durch SPEM

 

Zusammenfassung

Mit dem Beginn der so genannten Softwarekrise hat sich im Laufe der Zeit die Ansicht durchgesetzt, dass eine a priori Qualitätssicherung durch die Vorgabe von Regeln, Richtlinien, Vorgehensweisen und Standards unerlässlich ist. Als Folge davon wurden vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten viele Sprachen entwickelt, um Softwareentwicklungsprozesse (SWEP) zu beschreiben. Aufgrund der oftmals fundamentalen Unterschiede zwischen diesen Sprachen können die SWEP zum einen nur sehr schwer verglichen und zum anderen oftmals nur unter hohem Aufwand in eine andere Sprache transformiert werden. In der Industrie konnte sich zudem keine dieser Sprachen durchsetzen, was unter anderem auf die Schwerfälligkeit der Notation und den oftmals sehr formalen Charakter der Sprachen zurückgeführt wird.
Vor diesem Hintergrund verabschiedete die OMG (Object Management Group) im November 2002 das SPEM (Software Process Engineering Metamodel), das eplizit für die Modellierung von SWEP unter der Anwendung der UML (Unified Modeling Language) vorgesehen ist. Das SPEM wird im Rahmen dieser Arbeit untersucht und anschließend auf Basis einer Fallstudie hinsichtlich seiner Eignung zur Beschreibung von SWEP bewertet. Daran anschließend werden die Möglichkeiten diskutiert, Konsistenzsicherungsmaßnahmen auf dem Prozessmodell zu etablieren und aufgezeigt, inwieweit der Einsatz des SPEM die Zertifizierung durch ein Referenzmodell für die Prozessqualität unterstützen kann.

Betreuer: Prof. Dr. Detlef Kips

In Kooperation mit: develop group