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Musterbasierte Analyse und Korrektur von Trace-Anomalien

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Eine durchgängige Traceability aller Artefakte eines Software-Entwicklungsprozesses wird von bedeutenden Standards wie DO-178B, dem V-Modell XT und CMMI gefordert. Sicherheitskritische Systeme dürfen nicht mehr ohne den Nachweis einer durchgängigen Traceability in Einsatz gebracht werden -ausgehend von der Anforderung über das Modell zum Code und zu dessen Test. Die erfassten Traceability-Links, als Teil der Dokumentation eines Softwaresystems, dienen u.a. als Grundlage für folgende Analysen:

Wie empirische Studien zeigen, ist die Traceability ein Prozess, der sich noch nicht auf breiter Front im Software Engineering durchgesetzt hat, obwohl die Vorteile, die man sich davon verspricht, groß sind. Gründe dafür sind eine fehlende allgemeingültige formale Definition im Sinne eines Traceability Modells, der niedrige Integrationsgrad der CASE Werkzeuge in Bezug auf die Traceability und der damit verbundene hohe Aufwand für Pflege und Analyse der Traceability-Links sowie die fehlenden Kenntnisse in Bezug auf die Evolution der Traceability im Projektverlauf.
Die Forschung im Bereich der Traceability konzentriert sich aktuell darauf, Traceability-Links möglichst automatisiert zu erfassen, um so die Qualität der erfassten Link-Basis zu gewährleisten.
Was fehlt ist ein allgemeingültiger Ansatz zur systematischen, idealerweise quantifizierbaren Bewertung der Qualität der vorhandenen Link-Basis, um die Zuverlässigkeit einer Impact oder Derivation Analysis sicherzustellen und zur Identifikation von Trace-Anomalien weit über eine Gap Analysis hinaus. Ferner fehlen Ansätze, aus gefundenen Trace-Anomalien Korrekturmöglichkeiten ableiten zu können - auch schon in frühen Projektphasen.

Folgende Teilaufgaben des Forschungsprojekts sind geplant: