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Diplomarbeit

Kohäsionsmetriken für den Entwurf objektorientierter Softwaresysteme

 

Zusammenfassung

Es gibt bereits einige Metriken, um die Kohäsion einer Softwareeinheit zu messen. Davon sind aber nur wenige für objektorientierte Softwaresysteme geeignet. Außerdem benötigen diese Metriken Informationen, die erst nach der Implementierungsphase im Softwarelebenszyklus zur Verfügung stehen.
Es werden einige Kohäsionsmetriken vorgestellt und bewertet. Darauf aufbauend wird eine Sammlung neuer Metriken zur Bestimmung der Kohäsion in objektorientierten Softwaresystemen vorgestellt. Diese Metriken können mit Informationen, die mittels der Unified Modelling Language 2.0 notiert worden sind, berechnet werden. Daher ist die Messung der Kohäsion mit den Metriken bereits während der Entwurfsphase möglich. Es lassen sich mit ihnen die Kohäsionsmaße für Komponenten, Klassen und Methoden bestimmen. Bei den Berechnungen fließen auch die Kohäsionsmaße der Softwareinheiten mit ein, die sich in der betrachteten Einheit befinden.
Auch die neuen Metriken werden genau untersucht und bewertet, in wie weit sie die Kohäsion wiedergeben und wo ihre Schwächen liegen. Eine Software, die XMIDokumente einliest und die Kohäsion der darin beschriebenen Softwarebausteine misst, wird vorgestellt. Mit ihr werden einige Beispiele bewertet, um den Nutzen der Kohäsionsmetriken näher erörtern zu können.

Bearbeiter: Johannes Drexler

Betreuer: Dipl.-Inf. Martin Jung