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Diplomarbeit

Generierung von Komponenten-Wrappers

 

Zusammenfassung

Nach dem Komponentenparadigma sind Komponenten wiederverwendbare und beliebig miteinander kombinierbare Module, die plug and play eingesetzt werden können. In der Praxis treten jedoch oft Probleme auf, wenn die bereits bestehenden Komponenten zusammengesetzt oder in einem neuen Umfeld, beispielsweise der neuen Version einer Entwicklungsumgebung, eingesetzt werden sollen. Diese Schwierigkeiten bestehen zum einen in der Erkennung und zum anderen in der Überbrückung von Inkonsistenzen zwischen den Schnittstellen und im Kontext des gesamten Komponentensystems.
In dieser Arbeit werden zunächst die Inkonsistenzen und möglichen Fehler bei der Kopplung von Komponenten identifiziert und klassifiziert. Um die Fehler zu verhindern und Inkonsistenzen überbrücken zu können, ohne die Komponenten selbst zu modifizieren, müssen die Möglichkeiten, ein System und die enthaltenen Komponenten hinsichtlich ihrer Schnittstellen und ihres Verhaltens genau zu beschreiben, verbessert werden. Deshalb werden in dieser Arbeit ausführliche Beschreibungsmöglichkeiten für ein Komponentensystem und Konfliktlösungen für Inkonsistenzen in diesem System vorgeschlagen. Diese stützen sich auf das Consistent-Component-Integration-Modell von [Jung04]. Die Beschreibungen, die in ein UML-Profil eingebettet werden, enthalten Attribute zur Strukturierung des Komponentensystems, Spezifikationen bezüglich Zuständen, Nachrichtensequenzen und zeitlichen Beschränkungen sowie OCL-Konstrukte.
Mithilfe der Beschreibungen lassen sich Inkonsistenzen im Komponentensystem besser erkennen und Wrappers zur Überbrückung automatisch generieren. Die für die Bewältigung der Inkonsistenzen erforderlichen Aufgaben werden von der Inkonsistenzklassifikation abgeleitet und nach ihrem Aufgabenspektrum kategorisiert. Die Wrappers realisieren entweder die nötigen Konversionen oder machen falls diese Vorgehensweise nicht praktikabel ist zur Laufzeit auf die Inkonsistenz aufmerksam.

Bearbeiter: Verena Sauerborn

Betreuer: Dipl.-Inf. Martin Jung