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Bachelorarbeit

Statische Analyse des Datenflusses bei kopplungsbasierten Integrationstestkriterien

 

Zusammenfassung

Die zunehmende Komplexität vieler Softwareprodukte mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen stellt eine Herausforderung für das Software Engineering dar. Da auch bei größtem Aufwand Fehler in der erzeugten Software zu erwarten sind, werden systematische Testverfahren eingesetzt, die die Anzahl der verbliebenen Fehler auf ein tolerierbares Niveau senken sollen. Mittlerweile existiert für den Komponententest eine große Auswahl an Werkzeugen, die kontroll- und datenflussbasierte Testkriterien unterstützen. Strukturelle Überdeckungskriterien für den code-basierten Integrationstest, wie sie z.B. beim kopplungsbasierten Ansatz von Jin & Offutt definiert werden, erfahren bisher kaum Werkzeugunterstützung.

Um festzustellen, welche Entitäten beim kopplungsbasierten Integrationstest zu überdecken sind, beginnt eine solche Testphase stets mit einer statischen Analyse des Quellcodes. Dabei wird zunächst ein datenflussannotierter Kontrollflussgraph des Programms aufgebaut. Daraus wird anschließend die Menge der Anweisungen (Knoten) bzw. Ausführungspfade ermittelt, die von der Testfallmenge dynamisch zu überdecken sind, um ein vorgegebenes Testkriterium zu erfüllen.

Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Ansätze zur statischen Datenflussanalyse beim code-basierten Integrationstest für prozedurale und objekt-orientierte Software zu bewerten. Darauf aufbauend soll ein Werkzeug umgesetzt werden, welches eine solche Analyse für kopplungsbasierte Integrationstestkriterien bei Programmen in der Sprache C# durchführt.

Bearbeiter: Max Hilz

Betreuer: Dr.-Ing. Matthias Meitner