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Diplomarbeit

Mutationstest auf Integrationstestebene

 

Zusammenfassung

Mittels Mutationstests können Testfallmengen auf ihre Eignung zur Erkennung von Fehlern im Programmcode untersucht werden. Dazu wird eine Menge sogenannter Mutanten des zu testenden Codes erzeugt. Bei einem Mutanten handelt es sich um eine leicht veränderte Version des ursprünglichen Codes. Eine Testfallmenge, die nicht in der Lage ist, den mutierten Code zu erkennen, wird demnach als nicht ausreichend adäquat eingestuft, tatsächliche Fehler im ursprünglichen Code zu entdecken. Es existieren bereits Werkzeuge für den Mutationstest auf Komponentenebene, es gibt jedoch kaum Unterstützung für den Mutationstest auf Integrationstestebene.

Zunächst sind deshalb bereits vorhandene Ansätze für den Mutationstest auf Ebene des Integrationstests zu untersuchen. Dabei sind typische, bei der Integration von Software-Modulen auftretenden Fehlerarten zu identifizieren. Diese umfassen Fehler infolge eines inkorrekten Datenflusses bzw. infolge eines inkorrekten Einsatzes objekt-orientierter Konzepte wie Vererbung und Polymorphie. Darauf aufbauend sind geeignete Mutationsoperatoren anzugeben und zu klassifizieren, die es erlauben, die identifizierten Fehlerarten beispielhaft zu instanziieren.

Darüber hinaus ist ein Werkzeug zu entwickeln, das

Anschließend ist das Fehlererkennungspotential der Überdeckungskriterien nach Jin&Offutt zu evaluieren, indem für mehrere Testdatenmengen, die diese Kriterien erfüllen, der Mutation Score berechnet wird.

Bearbeiter: Peter Nicklas

Betreuer: Dr.-Ing. Matthias Meitner