Statische und dynami... Studien- und Diploma... Statische und dynami...

Bachelorarbeit

Evaluierung des Fehlererkennungspotentials kopplungsbasierter Testkriterien

 

Zusammenfassung

Die Qualität einer Testfallmenge äußert sich durch ihre Eignung Fehler in der entsprechenden Anwendung zu finden. Zur Bewertung dieser Testqualität eignet sich der Mutationstest. Im Rahmen dieses Tests wird zunächst durch vorher festgelegte Mutationsoperatoren eine Menge von Mutanten einer Anwendung erzeugt, wobei jeder Mutant durch eine kleine Änderung aus der ursprünglichen Anwendung hervorgeht. Danach werden die Anwendung und die Mutanten mit der zu bewertenden Testfallmenge ausgeführt und der relative Anteil erkannter Mutanten (Mutation Score) bestimmt. Dabei wird angenommen, dass Testfallmengen, die diese durch Mutationsoperatoren eingefügten Fehler erkennen, auch in der Lage sind, tatsächliche Fehler in einem Programm zu finden. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf die Güte der Testfallmenge ziehen.

Mutationstests können dabei sowohl auf Komponententestebene als auch auf Integrationstestebene eingesetzt werden. Im Rahmen des Integrationstest ist es dabei besonders interessant, Testfallmengen zu betrachten, die anhand kopplungsbasierter Kriterien erzeugt wurden. Während Mutationstests auf Komponententestebene bereits erfolgreich angewendet wurden, existieren allerdings auf Integrationstestebene für kopplungsbasierte Kriterien kaum Erkenntnisse.

Deshalb sind zunächst existierende Mutationsoperatoren auf Ebene des Integrationstests zu untersuchen und darauf aufbauend ein Werkzeug zu entwickeln, das

Mit Hilfe dieses Werkzeugs ist dann das Fehlererkennungspotential kopplungsbasierter Kriterien zu evaluieren. Dazu sind neben selbst erstellten Testprogrammen auch geeignete reale Anwendungen mit einzubeziehen. Schließlich sind für gegebenenfalls unerkannt gebliebene Mutanten nach Möglichkeit die jeweiligen Gründe hierfür zu untersuchen.

Bearbeiter: Thomas Land

Betreuer: Dr.-Ing. Matthias Meitner